Karte
| 1. Teil (06.10.2018 - 05.12.2018) | 2. Teil (05.12.2018 - 28.01.2019) |
| 3. Teil (28.01.2019 - 27.02.2019) | 4. Teil (27.02.2019 - 18.05.2019) |
| 5. Teil (18.05.2019 - 26.08.2019) | 6. Teil (27.08.2019 - 06.09.2019) |
8. Juli 2019
St. Regis/Montana/USA
Wir haben uns Mountainbikes gemietet und sind den Hiawatha Bike Trail gefahren. Das ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die sich über 15 Meilen (24 km) mit 10 Tunneln und 7 hohen Stahlgerüstbrücken durch die Wälder der Rocky Mountains in Idaho windet. Gleich zu Beginn ging es durch den 1,661 Meilen (2,67 km) langen St. Paul Pass Tunnel, durch den man von Montana nach Idaho gelangt. Im Tunnel gibt es kein Licht und es ist sehr kalt und nass. Als wir auf der anderen Seite herauskamen, waren wir übersät von Schlammspritzern, da es an den Mountainbikes keine Schutzbleche gibt. Die nachfolgende Strecke war leicht zu befahren, da es praktisch immer leicht bergab geht. Auf 21 km Strecke geht es ca. 300 Höhenmeter hinunter. Dabei hat man außerhalb der Tunnel immer tolle Aussicht auf die sattgrünen Nadelwälder der Rocky Mountains. Unten angekommen haben wir uns von einem Shuttle wieder nach oben fahren lassen, mussten aber den St. Paul Pass Tunnel nochmal in umgekehrter Richtung durchfahren. Mal etwas ganz anderes; es hat aber sehr viel Spaß gemacht.
7. Juli 2019
Fahrt nach St. Regis/Montana/USA
Gestern mussten wir mit dem Wohnmobil wegen eines technischen Defekts in der Ladeelektronik für die Batterie des Wohnteils zurück nach Tacoma bei Seattle fahren und haben es gegen ein Neues gleicher Bauart umgetauscht. Wegen des Feiertags am Donnerstag und dem nachfolgenden Brückentag konnte die Vermieterfirma weder eine Werkstatt in unserer Nähe noch einen Fahrer, der uns das neue Fahrzeug ausliefert, auftreiben. So sind wir also zurück zum Ausgangspunkt nach Tacoma und nach dem Umtausch wieder zurück nach Ellensburg gefahren; insgesamt über 700 km.
Heute haben wir unseren Weg in Richtung Yellowstone NP fortgesetzt und sind nach Durchquerung des Bundesstaates Idaho bis St. Regis im Bundesstaat Montana gefahren.
Heute haben wir unseren Weg in Richtung Yellowstone NP fortgesetzt und sind nach Durchquerung des Bundesstaates Idaho bis St. Regis im Bundesstaat Montana gefahren.
5. Juli 2019
Ellensburg/Washington/USA
4. Juli 2019
Mount Rainier NP/Washington/USA
Nach einer kalten Nacht sind wir bei tief hängenden Wolken zum 1.647 m hohen Visitor Center gefahren. Von dort sind wir über den Deadhorse Creek und den Skyline Trail zum 2.074 m hohen Panorama Point und noch ein Stück höher gewandert. Nachdem wir ca. 150 Höhenmeter geschafft hatten, riss die Wolkendecke auf und gab nach und nach die Sicht auf den 4.392 m hohen Mount Rainier mit seinen vielen Gletschern, dem höchsten Berg der Cascade Mountains und Wahrzeichen des Bundesstaates Washington, frei. Der Weg führte uns häufig über große Schneefelder und durch vom Tal aufziehende Nebelwände, gab aber immer wieder grandiose Aussichten auf den Gipfel, die Gletscher und den Nationalpark frei. Hier oben hat gerade die nur 6 bis 8 Wochen anhaltende Vegetationszeit begonnen; ab September gibt es schon wieder reichlich Schnee.
3. Juli 2019
Fahrt nach Mount Rainier NP/Washington/USA
Gestern haben wir unser Wohnmobil abgeholt; ein 4 Wochen alter, zum Wohnmobil umgebauter Ford Transit 350HD mit Solaranlage und integriertem Stromgenerator. Die erste Nacht haben wir bei kühlem und regnerischem Wetter im Alder Lake Park verbracht. Heute mussten wir nochmal die 30 Meilen zum Vermieter zurückfahren, da sie uns die falschen Kennzeichen angeschraubt haben. Danach sind wir in den Mount Rainer Nationalpark gefahren und haben uns einen Stellplatz auf dem Campingplatz Cougar Rock gesichert. Wegen des morgigen Feiertags (Unabhängigkeitstag) wird es hier richtig voll werden. Hier gibt es weder Mobilfunkempfang noch Internet. Bei kühlen 17 Grad sind wir noch zu den Carter Falls gelaufen und haben uns abends am Lagerfeuer etwas aufgewärmt. Zum Glück hat das Wohnmobil eine Gasheizung und einen sehr großen Gastank.
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1. Juli 2019
Seattle/Washington/USA
Wir haben uns zwei Tage die Hauptstadt des Bundesstaats Washington angesehen. In Seattle hat Amazon seinen Sitz und hier arbeiten über 40.000 Menschen in 33 Gebäudekomplexen für diesen wohl allen bekannten Weltkonzern. Hier befindet sich auch der erste, in 2018 für die Öffentlichkeit eröffnete Supermarkt (eher ein Convenience Store / Minimarkt) von Amazon Go, in dem wir auch einkaufen waren. Das Besondere an diesen Märkten ist, dass es keine Kassen gibt. Man identifiziert sich und seine Begleiter am Eingang per App auf dem Smartphone, nimmt dann die Sachen aus den Regalen und kann den Laden einfach wieder verlassen; kurz danach erhält man eine Abrechnung über die App und per E-Mail. Es sind weder Kameras noch Sensoren zu sehen; aber sicherlich vorhanden. Unsere Abrechnung stimmte jedenfalls zu 100%. Einfach verrückt, aber möglicherweise die Zukunft. Seattle gilt als die am stärksten wachsende Stadt der USA mit auffällig vielen jungen Menschen, die wohl überwiegend bei den Weltkonzernen Amazon, Starbucks und Microsoft arbeiten, die hier in Seattle bzw. im benachbarten Redmond ihre Firmensitze haben. Auch Google lässt hier derzeit zahlreiche neue Gebäudekomplexe errichten. Obwohl Seattle eine innovative und zukunftsorientierte Stadt ist, gibt es hier im Gegensatz zu anderen amerikanischen Großstädten (noch) keine Elektroroller. Gestern war hier die Pride Parade, bei uns ist das der Christopher Street Day, und es waren viele Menschen unterwegs. Nach der Parade feierten viele Teilnehmer und Besucher rund um den International Fountain, einem großen Brunnen in der Nähe der Space Needle, ausgelassen weiter. Es war sehr interessant, das Treiben der vielen unterschiedlichen Menschen zu beobachten.
Morgen holen wir in Tacoma unser Wohnmobil ab und starten unserer Rundreise durch den Nordwesten der USA.
Morgen holen wir in Tacoma unser Wohnmobil ab und starten unserer Rundreise durch den Nordwesten der USA.


