Karte


1. Teil (06.10.2018 - 05.12.2018) 2. Teil (05.12.2018 - 28.01.2019)
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3. Teil (28.01.2019 - 27.02.2019) 4. Teil (27.02.2019 - 18.05.2019)
5. Teil (18.05.2019 - 26.08.2019) 6. Teil (27.08.2019 - 06.09.2019)


7. Dezember 2018

Singapur: 4. Tag

Wir sind morgens zum Central Catchment Nature Reserve, einem großen Nationalpark mitten in Singapur, gefahren und dort über verschiedene Dschungelwege zum TreeTop Walk gelaufen. Der TreeTop Walk ist ein Weg über eine Brücke oberhalb der Baumkronen (Baumwipfelpfad). Immer wieder sind wir dabei auf dort wild lebende Affen (Makaken) gestoßen. Diese sind grundsätzlich friedlich und harmlos. Nur anlachen oder direkter Augenkontakt ist unbedingt zu vermeiden, da dies von den Makaken als Bedrohung angesehen wird.
Nach dem Mittagessen in einem typischen Hawker Center (dort werden an unzähligen Ständen eine Vielzahl von typisch asiatischen Mahlzeiten angeboten) haben wir uns Chinatown angesehen, das jedoch stark an den Tourismus angepasst ist. Dort haben wir uns den buddhistischen Buddha Tooth Relic Tempel angesehen. Herzstück des erst im Jahr 2007 erbauten Tempels ist eine Buddhazahn-Reliquie in einer riesigen 3,5 Tonnen schweren Stupa, die u.a. aus 320 kg Gold gefertigt ist. Daneben gibt es eine Ausstellung verschiedener buddhistischer Skulpturen, die teilweise 2.500 Jahre alt sind. Fotografieren der Reliquie sowie der Skulpturen ist strengstens untersagt.
Auf dem Rückweg haben wir direkt hinter dem Hotel noch den taoistischen Khan Yin Thong Hood Cho Tempel und gleich daneben den hinduistischen Sri Krishnan Tempel entdeckt.
Abends sind wir nochmal zur Marina Bay gefahren und haben uns die täglich stattfindenden Wasserspiele zu Musik mit Lasern und Projektionen im Wassernebel angesehen; echt toll. Danach sind wir nochmal zum beleuchteten Merlion gelaufen; dabei haben wir einen Zwischenstopp bei einem Musikfestival eingelegt und verschiedenen Chören zugehört.


Buddha Tooth Relic Tempel:

Khan Yin Thong Hood Cho Tempel
Sri Krishnan Tempel
Merlion bei Dunkelheit



6. Dezember 2018

Singapur: 3. Tag

Da wir einen Late-Checkout bekommen haben, mussten wir unser Zimmer im Marina Bay Sands erst 13 Uhr verlassen. Somit konnten wir nochmal den Infinity-Pool nutzen und die tolle Aussicht vom Pool und vom Observation-Deck, zu dem auch Nicht-Hotelgäste für 22 S$ (ca. 15 €) Zutritt haben, genießen. Danach sind wir weitergezogen in unser 2. Hotel in Singapur.
Abends haben wir eine Nacht-Safari gemacht. Da wird man in einem offenen Zug im Dunkeln durch einen dschungelähnlichen Park gefahren und kann sich Tiere von verschiedenen Kontinenten im Dämmerlicht ansehen, soweit sie sich zeigen. Wir haben u.a. Elefanten, einen Löwen, Antilopen und Flusspferde gesehen. Hinterher sind wir noch einige Pfade durch das Gelände gelaufen und haben viele weitere Tiere (Leoparden, Krokodile, Flughunde usw.) beobachten können. Ist halt mal etwas Anderes als ein normaler Zoo, den es in Singapur natürlich auch gibt.
Bilder gibt es leider keine, da das Dämmerlicht für brauchbare Fotos nicht ausreichend war.

5. Dezember 2018

Singapur: 2. Tag

Heute haben wir das Schiff verlassen und nach kurzer Fahrt mit dem Taxi im Hotel Marina Bay Sands eingecheckt. Man merkt vom ersten Augenblick an, daß es sich um ein Luxushotel handelt. Das Marina Bay Sands hat 2.561 Zimmer (das Estrel in Berlin als größtes Hotel Deutschlands hat derzeit 1.125 Zimmer) und die Baukosten betrugen schlappe 4,6 Mrd. Euro. Auf dem Dach befindet sich ein 146 Meter langer Infinity-Pool mit fantastischer Aussicht auf Singapur. Nur als Hotelgast hat man Zugang zum Pool. Daher haben wir uns eine Nacht in diesem Hotel gegönnt und es hat sich wirklich gelohnt. Man fährt mit dem Fahrstuhl in den 57. Stock (wir mußten im 34. Stock nochmal umsteigen) und glaubt, in einer anderen Welt zu sein. Es ist ein unglaublichen Gefühl, vom Pool oder den Liegen auf die Stadt zu sehen; insbesondere auch nachts. Wir können allen Singapur-Besuchern dieses Erlebnis unbedingt empfehlen.
Nachmittags waren wir in den Gardens by the Bay, eine riesengroße Parkanlage an der Marina Bay mit viel Grün und einigen Attraktionen. Wir waren im Flower Dome und im Cloud Forest, zwei riesige kumpelförmige Hallen, in denen Pflanzen aus allen Erdteilen bei 23 Grad gedeihen. Im Cloud Forest befindet sich ein 35 Meter hoher Berg mit der üppigen Vegetation eines tropischen Nebelwaldes sowie ein Wasserfall. Da wir bereits mehrfach im tropischen Dschungel bzw. Regenwald unterwegs waren, haben wir nahezu alle Pflanzen bereits in ihrer natürlichen Umgebung gesehen.
Abends waren wir noch bei den Supertrees, das sind riesige Nachbildungen von Bäumen, bei denen jeden Abend eine bunte Lichtershow zu Musik stattfindet. Zur Zeit wird natürlich Weihnachtsmusik gespielt. Echt toll!



Fazit der Kreuzfahrt:

Wir haben viele tolle Destinationen auf dem Weg von Dubai nach Singapur gehabt, natürlich immer nur für einen Tag, was viel zu kurz ist. Gefreut haben wir uns über das Schwarzbrot an Bord und das sehr gute Essen. Kein langes Suchen nach dem Abendessen. In einigen Restaurants wurde das Essen sogar serviert. Es gab Menüs, die bis zu 6 Gänge hatten, natürlich gab es für jeden Gang eigenes Besteck, siehe Bild. Ein vollkommen anderes Erlebnis, als sich die Kokosnuss selbst zu öffnen um etwas zum Essen zu haben. Leider gab es an Bord keinen Waschsalon. Wir konnten unsere Schmutzwäsche nach ca. 5 Tagen in einen kleinen Beutel packen und zum Waschen abgeben, was dazu führte, dass unser Beutel ziemlich vollgestopft war. Das Ganze kostete dann noch 20 €. Dieser Beutel reichte uns leider nicht für die ganze Wäsche, was zur Folge hatte, das unsere Handwäsche ständig auf unserem Balkon zum Trocknen hing. Dadurch hat man vom Hafenterminal immer gleich erkannt, welche Kabine uns gehörte. Schön war auch, dass wir 17 Tage am Stück ein und dasselbe Bett hatten, uns viel und lange auf deutsch unterhalten konnten und super nette Leute kennengelernt haben. Liebe Grüße an die Schwaben und die Oranienburger.

4. Dezember 2018

Singapur: 1. Tag

Nach ca. 7.300 km Seeweg seit Dubai sind wir heute Vormittag in Singapur angekommen. Wir haben eine erste Runde um die Marina Bay gemacht. Dabei haben wir die Helix-Brücke überquert und uns den Merlion, das Wahrzeichen von Singapur, angesehen. Von überall sichtbar ist das imposante Hotel Marina Bay Sands mit seinem Infinity-Pool auf dem Dach.

Anfahrt auf Singapur
Helix-Brücke
Merlion

2. Dezember 2018

Penang/Malaysia

Unser Schiff hat heute am Hafen der Hauptstadt George Town auf der malaiischen Insel Penang festgemacht. Wir haben George Town zu Fuß und mit dem kostenlosen CAT-Bus erkundet. Da heute Sonntag ist, waren viele Geschäfte geschlossen. Aber man kann sich gut vorstellen, was hier an den Wochentagen für ein Trubel herrscht. Obwohl sich die Sonne kaum hat blicken lassen, waren es sehr anstrengende schwüle 31 Grad; Weihnachtsstimmung (heute ist der 1. Advent) kommt da nicht auf.
George Town ist eine über Jahrhunderte gewachsene multikulturelle Stadt; hier leben Moslems, Christen, Hindus und Buddhisten Tür an Tür. Während der britischen Kolonialherrschaft entwickelte sich George Town zu einem wichtigen Handelszentrum Südostasiens und lockte vor allem chinesische Händler an. Noch heute ist die Stadt mehrheitlich chinesisch geprägt. Die chinesischen Familien gleicher Herkunft und mit gleichen Familiennamen haben in der Stadt eine Vielzahl von Clanhäusern (sog. Kongsi) errichtet, die u.a. der Verehrung der Ahnen dienen. Wir haben den Seh Tek Tong Cheah Kongsi und den Khoo Kongsi, eines der prächtigsten Bauwerke Penangs, besichtigt.
Morgen legen wir in Port Klang an. Da in Port Klang nichts Interessantes zu sehen ist und die einfache Fahrt in das Zentrum der Hauptstadt Kuala Lumpur mit dem Zug fast 2 Stunden in Anspruch nimmt, werden wir an Bord bleiben und Kräfte für die nächste Station Singapur (ab Dienstag) tanken. Da wir nach Singapur sowieso einige Tage in Kuala Lumpur verbringen werden, verpassen wir auch nichts.

200 Jahre alte St. George´s Church
Goddess of Mercy-Tempel
Sri Mariamman-Tempel

Kapitan Keling-Moschee
Cheah Kongsi
Cheah Kongsi

Cheah Kongsi
Khoo Kongsi
Khoo Kongsi

Uhrturm mit Mein Schiff 3 im Hintergrund
allgegenwärtige Rikschas
Street Art

1. Dezember 2018

Langkawi/Malaysia

Heute hat das Schiff auf der malaiischen Insel Langkawi festgemacht. Wir haben einen weiteren Schontag eingelegt. Zunächst sind wir zum Cenang Strand gelaufen, da dort der nächste Geldautomat ist. Auf dem Weg dorthin haben wir einen frei lebenden Affen und einen kleinen Waran gesehen; der Waran war aber schneller wieder im Gebüsch verschwunden als wir den Fotoapparat einsatzbereit hatten. Der Cenang Strand ist ein sehr touristischer Strand. Da Langkawi ein Zollfreigebiet ist, kann man zollfrei einkaufen; entsprechend viele Duty-Free-Shops findet man hier. Da das für uns nicht interessant ist, sind wir zu dem wesentlich ruhigeren Tengah Strand weitergelaufen und haben dort einige Zeit verbracht bis eine Gewitterfront aufzog und wir trotzdem fast trocken zum Schiff zurückgekehrt sind.
Wir werden in 2 Wochen nach Langkawi zurückkehren und diese wirklich schöne Insel mit Stränden, Mangrovenwäldern, unzähligen vorgelagerten Kalksteininseln und dschungelbedeckten Bergen eine Woche lang erkunden.
Morgen sind wir auf der zu Malaysia gehörenden Insel Penang mit der interessanten Stadt George Town.