Karte


1. Teil (06.10.2018 - 05.12.2018) 2. Teil (05.12.2018 - 28.01.2019)
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3. Teil (28.01.2019 - 27.02.2019) 4. Teil (27.02.2019 - 18.05.2019)
5. Teil (18.05.2019 - 26.08.2019) 6. Teil (27.08.2019 - 06.09.2019)


12. November 2018

Dubai: 2. Tag

Wir sind mit der Metro und der einzigen Tram Dubais an einen Strand mit Blick auf das Luxushotel Burj al Arab gefahren. Danach haben wir die künstlich geschaffene, palmenförmige Insel "Palm Jumeirah" mit dem markanten Hotel "Atlantis, The Palm" besucht. Auf dem Rückweg haben wir uns noch die Mall of the Emirates mit angeschlossener Skihalle angesehen. Die Mall of the Emirates ist zwar etwas kleiner als die Dubai Mall, bietet aber trotzdem mit mehr als 560 internationalen Geschäften genug Auswahl zum shoppen. In der Mall gibt es zahlreiche Stände, an denen mit schönen Modellen um Investoren für neue Bauprojekte geworben wird; alles nach dem Motto: Noch größer, noch teurer!

Strand mit Blick auf das Burj al Arab
Hotel Atlantis, The Palm
lecker Eiskaffee

Mall of the Emirates
Skihalle "Ski Dubai"
Stadtautobahn mit 6 Spuren je Richtung

11. November 2018

Dubai: 1. Tag

Gestern haben wir spät abends unser Hotelzimmer in Dubai bezogen; es liegt in der Nähe des Dubai Creek im alten Stadtteil Dubais und vor allem in der Nähe einer Metrostation (Al Rigga). Was für ein Kontrast zwischen den bisherigen Zielen und der pulsierenden Großstadt Dubai!
Heute haben wir den Spice Souk (Gewürzmarkt) besucht. Dort werden Gewürze aus aller Welt gehandelt. Was für Gerüche! Wir haben sogar Säcke mit Zucker aus Deutschland (Firma Südzucker) entdeckt.
Danach haben wir den Dubai Creek mit einer Abra (kleine Holzboote für ca. 20 Personen) für 1 Dirham pro Person (ca. 25 Cent) überquert und den Old Souk besucht. Da die Händler dort ihre Waren derart aufdringlich anbieten (man wird alle 3 Meter angesprochen), sind wir eigentlich nur schnell durchgelaufen. Im Anschluss sind wir mit der Metro zur Dubai Mall und dem Burj Khalifa gefahren. Die Metro gehört zu den Modernsten der Welt und kommt gänzlich ohne Fahrer aus. Alles ist neu, sauber, sehr großzügig und natürlich voll klimatisiert. Die Bahnsteige sind von den Gleisen getrennt; erst wenn der Zug eingefahren ist, öffnen sich die Türen.
Der Weg von der Metrostation zur Dubai Mall führt über unendliche, klimatisierte Röhren mit Laufbändern; es fühlt sich an, als ob man an einem großen Flughafen das Terminal wechselt.
Die Mall selbst hat gigantische Ausmaße, ähnelt aber durchaus unseren heimischen Malls, nur ist eben alles viel viel größer und prunkvoller. Direkt neben der Dubai Mall steht der Burj Khalifa, das mit 828 Metern derzeit höchste Gebäude der Welt. Vor dem Burj Khalifa befinden sich riesige Wasserbecken, an denen alle halbe Stunde ein Wasser-Musikspektakel stattfindet.

Dubai Creek mit Abras
Metrostation
Souk innerhalb der Dubai Mall

im Foodcourt der Dubai Mall
Burj Khalifa
Wasserspiele

10. November 2018

Abschlussworte Seychellen

Was gibt es noch zum Abschluss des Seychellen-Besuchs zu berichten? Auf diesen Inseln wird das Blinken beim Autofahren meist außer Acht gelassen. Im Gegensatz zu Réunion, wo ständig geblinkt wird, blinken sie auf den Seychellen eher selten. Mobile Baustellenampeln kennen die Inselbewohner auch nicht, dafür gibt es meist zwei zusätzliche Arbeitsplätze für die Schilderdreher: "Stop" and "Go". Sehr lustig, wenn der Erste schon "Go" zeigt und der Dreher auf der anderen Seite noch "Stop". Besondere Vorsicht gilt bei entgegenkommenden Linienbussen; die Busfahrer fahren wie die Chaoten und beanspruchen auch mal gern die Gegenfahrbahn. Es gibt auch keinen eigenen Hausmüll, dafür stehen überall an der Straße Mülltonnen in Gruppen von 2 bis 5 Tonnen und da darf dann jeder seinen Müll entsorgen. Ruhezeiten? Fehlanzeige! Die meist indischen Arbeiter werden in offenen LKW’s zu den Baustellen gefahren, wo sie auch am Samstag und am Sonntag den ganzen Tag hämmern, bohren und schrauben. Die Gezeiten sind auch nicht zu unterschätzen. In manchen Buchten ist das Wasser bei Ebbe vom Strand aus kaum noch zu sehen und die Boote liegen auf dem Trockenen. Sehr lecker und erwähnenswert ist der Takamaka Rum von den Inseln. Hierzu einen lieben Dank an die netten Kärntner für die schönen Abende auf Praslin mit Takamaka, Coke und guten Gesprächen. Auch Coconut mit Takamaka ist nicht zu verachten.


9. November 2018

Mahé/Seychellen: Ros Lepa Trail

Wir sind zum Port Launay Beach gefahren und von dort aus den Ros Lepa Trail gelaufen. Der Trail ist, wenn man den Einstieg entdeckt hat, relativ leicht zu finden, da Markierungen vorhanden sind. Trotzdem haben wir wieder einmal keine anderen Menschen getroffen. Dafür kommt man an einsamen kleinen Stränden vorbei und am Umkehrpunkt kann man die Naturgewalt der Wellen hören und sehen. Auch haben wir unsere letzten beiden Kokosnüsse von den Seychellen geerntet und werden sie uns schmecken lassen. Zurück am Port Launay Beach waren wir noch ein wenig am vorhandenen Riff, welches in einer sehr gut geschützten Bucht liegt, schnorcheln.
Dies war unser letzter Tag auf den Seychellen. Morgen reisen wir weiter nach Dubai, wo wir die nächsten 8 Tage verbringen werden, bevor wir am 18. November auf der "Mein Schiff 3" einschiffen.

einsame, menschenleere ...
... Strände
geräuschvolle Naturgewalten

8. November 2018

Mahé/Seychellen: Victoria

Nachdem wir morgens noch einmal unser Bett repariert haben, sind wir nach Victoria, der Hauptstadt der Seychellen, gefahren. Besucht haben wir als erstes den Botanischen Garten. Da wir andauernd im Dschungel und Regenwald unterwegs waren, gab es für uns nichts Aufregendes zu entdecken. In ca. 1 1/2 Stunden sind wir alle Sehenswürdigkeiten abgelaufen.

Botanical Garden
Bicentennial Monument
Little Big Ben
Kapuziner Kloster
Arul Mihu Navasakthi Vinayagar Tempel

7. November 2018

Mahé/Seychellen: Anse Gaulettes und Abendmarkt Bazar Labrin

Nach einem recht ruhigen Strandtag sind wir zum Sonnenuntergang ins Touristenviertel Beau Vallon gefahren, zum traditionellen Nachtmarkt, der jeden Mittwoch dort stattfindet. Die Rückfahrt im Dunkeln war sehr abenteuerlich, da die wenigsten Autos hier über eine ausreichende Beleuchtung verfügen und auch die Straßenbeleuchtung eher dürftig ist.

6. November 2018

Mahé/Seychellen: Strände im Südwesten

Wir haben die Strände Anse Takamaka, Anse Intendance und Police Bay im Südwesten von Mahé besucht. Zwischendurch haben wir eine kleine Wanderung zu einem Felsen-Pool (Rock Pool) gemacht, der bei Flut von den Wellen des indischen Ozeans gespeist wird. Der Pool ist schätzungsweise 3 bis 4 Meter tief und enthält zahlreiche Fische, die man leicht beobachten kann, da das Wasser sehr klar ist.

Anse Takamaka
am Rock Pool
Anse Intendance

Police Bay
Blick auf Police Bay

5. November 2018

Mahé/Seychellen: Copolia Nature Trail

Wir sind den Copolia Nature Trail oberhalb der Hauptstadt Victoria gelaufen. Dieser führt auf ein in 488 Meter über Victoria befindliches Granitfelsplateau, von dem man eine tolle Aussicht auf Victoria und auch auf den mit 905 Meter höchsten Berg der Seychellen, dem Morne Seychellois, hat. Der Aufstieg ist sehr schweißtreibend; so viel schwitzen wir noch nicht einmal in der Sauna nach dem 3. Aufguss.
Auf dem Plateau kann man auch zahlreiche fleischfressende Kannenpflanzen (carnivorous pitcher plant) sehen, die hier endemisch vorkommen. Diese zieren sogar die Rückseite der 5-Rupien-Münze.

steiler Anstieg
Fast geschafft!
Blick zum Morne Seychellois

tolle Aussicht ...
... auf Victoria
fleischfressende Kannenpflanze

4. November 2018

Mahé/Seychellen: Anse Soleil und Anse La Liberté

Nachdem wir gestern krankheitsbedingt in unserer Unterkunft bzw. am Hausstrand geblieben sind, haben wir heute die Strände Anse Soleil und Anse La Liberté besucht. Während die Anse Soleil über eine Cafeteria frei zugänglich ist, gehört die Anse La Liberté zum Four Seasons Resort Seychellen. Nachdem wir in eine Besucherliste eingetragen wurden, durften wir das Gelände betreten und den Strand nutzen. Das Luxusresort umfasst die gesamte Bucht und besteht aus einzelnen Villen mit eigenem Pool und Meerblick in einer riesigen, tropischen Gartenlandschaft. Eine wirklich beeindruckende Anlage. Auch der Strand ist sehr schön und beim Schnorcheln kann man ziemlich grosse Fische sehen. Wir können diese Anlage nur empfehlen! Das günstigste Angebot heute waren 1.129 € pro Nacht, inklusive Frühstück. Zur Klarstellung: Wir haben dort nicht übernachtet. Bei diesen Preisen wäre unser Weltreise-Budget wohl bereits Ende des Monats aufgebraucht.

Anse La Liberté


Four Seasons Resort mit Anse La Liberté

2. November 2018

Mahé/Seychellen: Sauzier-Wasserfall

Wir haben am frühen Vormittag den Sauzier-Wasserfall besucht, an dem man sich in dem von Granitblöcken umgebenen Wasserbecken erfrischen kann. Da der Zugang über ein Privatgelände erfolgt, muss man ein kleines Eintrittsgeld (ca. 1,50 €) bezahlen und sich in ein Besucherbuch eintragen. Wir waren die ersten Besucher heute.
Danach wollten wir eigentlich eine Bergtour machen. Aber schon bei der Auffahrt in die Berge machte uns das Wetter unseren Plan zunichte; es fiel sintflutartiger Regen. Den Wetterbericht kann man sich sparen, da eine zuverlässige Vorhersage nahezu unmöglich ist. Also sind wir wieder zurück zu unserm Apartment und waren nachmittags am Hausstrand.

1. November 2018

Mahé/Seychellen: Anse Major Trail

Es hat nachts und auch den ganzen Tag über immer wieder geregnet, die Sonne hat sich selten blicken lassen. Mahé hat bis zu 900 Meter hohe Berge. Dadurch stauen sich die Wolken und es regnet mehr als auf den anderen, flachen Seychellen-Inseln. Da die Temperaturen trotzdem fast 30 Grad betragen, muss man auf Schwimmen und Schnorcheln nicht verzichten. Wir haben ein trockenes Zeitfenster genutzt und sind auf dem Anse Major Trail zum Stand Anse Major gelaufen. Da die Wellen dort sehr niedrig waren, konnten wir bei wirklich guter Sicht schnorcheln.
Auf dem Hinweg hatte unser Auto einen platten Hinterreifen. Dieser war uns jedoch schon bei der Übernahme aufgefallen. Nachdem wir gestern an der Tankstelle Luft aufgepumpt hatten, war sie heute wieder raus. Als wir an einem kleinen Supermarkt angehalten haben, waren sofort Einheimische zur Stelle und haben ruckzuck das Ersatzrad montiert. Wir hatten keine Chance, es selber zu machen.
Übrigens: Die kleinen lokalen Autovermieter der Seychellen verlangen von deutschen Kunden weder eine Kaution noch wollen sie die Kreditkartendaten haben. Sie sagen, die Deutschen fahren so gut Auto und halten sich an die Verkehrsregeln, dass Schäden fast nie vorkommen.

Anse Major Trail
auch mal durch Felsen
Anse Major