Karte
| 1. Teil (06.10.2018 - 05.12.2018) | 2. Teil (05.12.2018 - 28.01.2019) |
| 3. Teil (28.01.2019 - 27.02.2019) | 4. Teil (27.02.2019 - 18.05.2019) |
| 5. Teil (18.05.2019 - 26.08.2019) | 6. Teil (27.08.2019 - 06.09.2019) |
16. Juli 2019
National Forest Areas
Was gibt es noch über die Tage im National Park zu berichten. Erst einmal 6 Tage ohne Dusche. Wildlife im Park ist echt der Hammer, Büffel, Rotwild, Bighorn Schafe und auch Bären. Zum Schutz gegen die Bären gibt es überall im Park Abwehrspray, welches auch viele Besucher bei sich tragen. Leider scheint unser Geruch gereicht zu haben, denn wir sind leider keinen Bären begegnet. Es gibt many Elks im Park, was laut amerikanischer Übersetzung Rotwild bedeutet. Die zoologische Übersetzung wäre Elch, den die Amerikaner aber Moose nennen, verrückt. Aber sie rechnen ja auch in Meilen, Yards und Feet sowie Fahrenheit und Gallonen, sehr verwirrend. Es wird auch mitten auf der Straße angehalten, um mit dem Fernglas die Elks in weiter Entfernung zu beobachten. Wir hatten einen ziemlich großen Hirsch beim Frühstück direkt vor unserem Camperfenster. Lucky us!
14. Juli 2019
4 Tage Yellowstone NP/Wyoming/USA
Wir haben die vergangenen 4 Tage im Yellowstone Nationalpark verbracht, dem ältesten (gegründet am 1. März 1872) Nationalpark der Welt. Namensgeber des Parks ist der Yellowstone River, der diesen durchfließt und von den Indianern wegen der häufig gelblichen Felsen an den Ufern so genannt wurde. Der Yellowstone Park ist einer der größten Vulkane der Welt; die Caldera umfasst ca. 35 x 45 Meilen, die sich vor langer Zeit mit Lava gefüllt hat. Obwohl der Park eine durchschnittliche Höhenlage von 2.440 m hat, lagen die Tagestemperaturen über 30 Grad; nachts gab es dagegen einstellige Werte. Der Park bietet eine wirklich unglaubliche Vielfalt an atemberaubender Natur: Berglandschaften, Flüsse, Wasserfälle, Canyons, Bergseen, zahllose Geysire und heiße Quellen, dampfende Erdspalten und gurgelnde Schlammlöcher. Außerdem gibt es viele wilde Tiere. Neben den Bisons (Büffeln), die in großen Herden über die Wiesen der Täler ziehen und auch gerne mal die Straße blockieren, gibt es hier auch viele Bären, die den Menschen aber eher aus dem Weg gehen und daher nur selten zu sehen sind. Häufig sieht man dagegen Rotwild mit ihrem Nachwuchs; an den Steilhängen der Canyons auch kletternde Dickhornschafe. Wir haben in den letzten Tagen sämtliche Teile des Parks mit seinen unterschiedlichen Naturphänomenen besucht; eine Aufzählung würde hier aber den Rahmen sprengen. Heute waren wir auch noch im Gardiner River bei Mammoth baden; zwar ist das Flusswasser sehr kalt, aber an der Stelle, wo der 45 bis 60 Grad heiße Boiling River in den Gardiner River fließt, lässt es sich gut aushalten. Fazit zum Yellowstone Nationalpark: Einfach fantastisch! Die nachfolgenden Bilder (kleine Auswahl) sagen wohl alles.
10. Juli 2019
Fahrt zum Yellowstone NP/Wyoming/USA
Gestern und heute haben wir unsere Fahrt zum Yellowstone Nationalpark fortgesetzt und eine Zwischenübernachtung auf dem einsam im Beaverhead-Deerlodge National Forest gelegenen Grasshopper Campground eingelegt. In der Nähe des Campingplatzes liegen die Elkhorn Hot Springs, das sind heiße Quellen, die durch zwei ziemlich alte Poolbecken und eine Art Dampfsauna geleitet werden. Nach dem Bad und der Sauna haben wir auf dem Rückweg zum Campingplatz noch Holz für unser abendliches Lagerfeuer gesammelt. Da hier Bärengebiet ist, stehen überall auf den Campingplätzen massive Metallbehälter, in denen die Camper mit Zelt ihre Lebensmittel sicher verstauen können.
Heute sind wir in West Yellowstone am Westeingang des Yellowstone Nationalparks angekommen und haben einen Stellplatz am Stadtrand ergattert. Eigentlich wollten wir die nächsten Tage im Nationalpark campen, es ist aber fast unmöglich, einen Stellplatz zu bekommen. Die vier Campingplätze, bei denen man reservieren kann, sind auf Wochen ausgebucht und die sieben Campingplätze, bei denen first-come first-served gilt, sind überwiegend bereits morgens gegen 6 Uhr voll belegt. Unglaublich! Wir haben daher beschlossen, außerhalb des Parks zu übernachten und von dort täglich in den Park und wieder zurück zu fahren.
Heute sind wir in West Yellowstone am Westeingang des Yellowstone Nationalparks angekommen und haben einen Stellplatz am Stadtrand ergattert. Eigentlich wollten wir die nächsten Tage im Nationalpark campen, es ist aber fast unmöglich, einen Stellplatz zu bekommen. Die vier Campingplätze, bei denen man reservieren kann, sind auf Wochen ausgebucht und die sieben Campingplätze, bei denen first-come first-served gilt, sind überwiegend bereits morgens gegen 6 Uhr voll belegt. Unglaublich! Wir haben daher beschlossen, außerhalb des Parks zu übernachten und von dort täglich in den Park und wieder zurück zu fahren.
8. Juli 2019
St. Regis/Montana/USA
Wir haben uns Mountainbikes gemietet und sind den Hiawatha Bike Trail gefahren. Das ist eine ehemalige Eisenbahnstrecke, die sich über 15 Meilen (24 km) mit 10 Tunneln und 7 hohen Stahlgerüstbrücken durch die Wälder der Rocky Mountains in Idaho windet. Gleich zu Beginn ging es durch den 1,661 Meilen (2,67 km) langen St. Paul Pass Tunnel, durch den man von Montana nach Idaho gelangt. Im Tunnel gibt es kein Licht und es ist sehr kalt und nass. Als wir auf der anderen Seite herauskamen, waren wir übersät von Schlammspritzern, da es an den Mountainbikes keine Schutzbleche gibt. Die nachfolgende Strecke war leicht zu befahren, da es praktisch immer leicht bergab geht. Auf 21 km Strecke geht es ca. 300 Höhenmeter hinunter. Dabei hat man außerhalb der Tunnel immer tolle Aussicht auf die sattgrünen Nadelwälder der Rocky Mountains. Unten angekommen haben wir uns von einem Shuttle wieder nach oben fahren lassen, mussten aber den St. Paul Pass Tunnel nochmal in umgekehrter Richtung durchfahren. Mal etwas ganz anderes; es hat aber sehr viel Spaß gemacht.
7. Juli 2019
Fahrt nach St. Regis/Montana/USA
Gestern mussten wir mit dem Wohnmobil wegen eines technischen Defekts in der Ladeelektronik für die Batterie des Wohnteils zurück nach Tacoma bei Seattle fahren und haben es gegen ein Neues gleicher Bauart umgetauscht. Wegen des Feiertags am Donnerstag und dem nachfolgenden Brückentag konnte die Vermieterfirma weder eine Werkstatt in unserer Nähe noch einen Fahrer, der uns das neue Fahrzeug ausliefert, auftreiben. So sind wir also zurück zum Ausgangspunkt nach Tacoma und nach dem Umtausch wieder zurück nach Ellensburg gefahren; insgesamt über 700 km.
Heute haben wir unseren Weg in Richtung Yellowstone NP fortgesetzt und sind nach Durchquerung des Bundesstaates Idaho bis St. Regis im Bundesstaat Montana gefahren.
Heute haben wir unseren Weg in Richtung Yellowstone NP fortgesetzt und sind nach Durchquerung des Bundesstaates Idaho bis St. Regis im Bundesstaat Montana gefahren.