Karte


1. Teil (06.10.2018 - 05.12.2018) 2. Teil (05.12.2018 - 28.01.2019)
Weltreise_Teil_1StepMapWeltreise_Teil_1
Weltreise_Teil_2StepMapWeltreise_Teil_2
3. Teil (28.01.2019 - 27.02.2019) 4. Teil (27.02.2019 - 18.05.2019)
5. Teil (18.05.2019 - 26.08.2019) 6. Teil (27.08.2019 - 06.09.2019)


15. Dezember 2018

Langkawi/Malaysia: 2. Tag

Heute sind wir mit der Seilbahn SkyCab (natürlich von Doppelmayr aus Österreich/Schweiz) über uraltem Bergdschungel hinweg auf den 708 Meter hohen Gunung Mat Cincang gefahren und haben die imposante Aussicht genossen; man konnte trotz Dunst sogar die Silhouetten der benachbarten thailändischen Inseln sehen. Gleich nebenan befindet sich die SkyBridge, eine von einem 82 Meter hohen Pylon getragene geschwungene Stahlbrücke. Zum Glück waren wir sehr früh dort, dadurch hatten wir nahezu keine Wartezeiten und gutes Wetter. Als wir wieder unten waren, gab es unendliche Warteschlangen. Außerdem hat sich das Wetter verschlechtert; es hat sogar ein wenig geregnet. Auch hier ist der Klimawandel zwischenzeitlich angekommen. Einerseits sind die Temperaturen für Dezember zu niedrig (uns reichen aber auch die vorherrschenden 30 Grad) und andererseits gibt es viel mehr Niederschläge als bisher üblich.
Im Eintrittspreis für die SkyCab war auch der Besuch des 3D-Art Langkawi enthalten. Dort werden Kunstwerke dargestellt, vor denen man sich fotografieren kann. Die Fotos wirken dann fast lebensecht.
Am Nachmittag waren wir dann noch an dem Strand vor dem Four Season Hotel. Wir hatten den Strand fast für uns allein; auch vom Hotel hat man keinen Gast gesehen.



14. Dezember 2018

Langkawi/Malaysia: 1. Tag

Gestern sind wir von Kuala Lumpur auf die Insel Langkawi geflogen und haben unsere Unterkunft für die nächsten 11 Nächte bezogen. Sie liegt sehr ruhig auf einer Anhöhe über der Andaman-See und hat einen großen Pool. Von hier aus können wir in den nächsten Tagen die Insel mit dem Auto erkunden.
Heute sind wir über einen kleinen Dschungelpfad zum Wasserfall Telaga Tujuh und von dort aus über viele Treppen zu den Seven Wells (sieben Brunnen) gelaufen und haben ein erfrischendes Bad genommen. Dort trifft man überwiegend auf Einheimische, die hier baden und picknicken. Die Malaien sind sehr freundliche und gegenüber Fremden aufgeschlossene Menschen. Insbesondere die jungen muslimischen Frauen sprechen durchweg ausgezeichnet englisch. Dass wir hier Exoten sind, merken wir daran, dass wir immer wieder mal gebeten werden, Fotos mit uns machen zu dürfen. Unterwegs trifft man regelmäßig Makaken auf der Suche nach Fressbarem.
Abends waren wir auf einer Art Markt, auf den wohl eher die Einheimischen gehen. Dort haben wir an einem der zahlreichen Garküchen-Stände gegessen. Wobei das manchmal einem Experiment gleicht, da wir meist nicht so genau wissen, was man da vorgesetzt bekommt. Wir hatten ein "Mee Kari" und es war echt lecker aber auch ziemlich scharf.
Auto fahren ist hier nicht so einfach. An den Linksverkehr haben wir uns ja längst gewöhnt, aber die vielen Rollerfahrer kommen von allen Seiten, überholen die Autos waghalsig rechts und links und fahren zum Teil einfach auf die Straße. Dazu haben die meisten Rollerfahrer trotz Helmpflicht keinen Helm auf und nicht selten fahren ganze Familien mit einem Roller; die Kinder stehen meist hinter dem Lenker, Babys werden auf dem Arm gehalten. Da muss man höllisch aufpassen.

13. Dezember 2018

Fazit Singapur und Kuala Lumpur:

Diese beiden Großstädte haben viel gemeinsam und sind doch so unterschiedlich. Singapur ist unserer Meinung nach die sauberste Stadt der Welt, z. B. ist der Kaugummi in der ganzen Stadt seit 1992 verboten und auch das Wegwerfen eines Taschentuches wird mit bis zu 2.000 S$ bestraft. Auch in Kuala Lumpur ist vieles verboten, wird aber nicht ganz so hart bestraft. Im Zug ist unter anderem unanständiges Verhalten verboten (Küssen nicht erlaubt), siehe Verbotsschild. Im Gegensatz zu Kuala Lumpur gibt es in Singapur keine Obdachlosen und Bettler. Dafür ist in Singapur alles erheblich teurer als in KL. 14 kg Wäsche waschen und trocknen kostete uns hier in KL umgerechnet 3 €, leider muss das zwischendurch ja immer wieder mal gemacht werden. Smartphones sieht man in beiden Städten gleichviel; wir schätzen, 95% der Bevölkerung benutzen Handys zur Kommunikation. Einige Leute haben sogar 2 Handys gleichzeitig bedient, man glaubt es kaum.

In der Laundrette in Kuala Lumpur
Verbotsschilder in der Metro in Kuala Lumpur

12. Dezember 2018

Kuala Lumpur/Malaysia: 3. Tag

Heute sind wir zum und durch den Botanischen Garten gelaufen. Anschließend haben wir noch den Schmetterlingspark (Butterfly Park) besucht. Für den Rückweg mussten wir ein Taxi nehmen, da eine Gewitterfront mit viel Regen durchzog.
Morgen fliegen wir weiter zur malayischen Insel Langkawi und werden dort 11 Tage bleiben. Nach 9 Tagen im anstrengenden Großstadtdschungel (Singapur und Kuala Lumpur) freuen wir uns schon darauf, wieder in die Natur mit Bergen, Dschungel und Stränden zurückzukehren.

11. Dezember 2018

Kuala Lumpur/Malaysia: 2. Tag

Wir sind mit dem Zug in den Norden der Stadt gefahren und haben die Batu Caves besucht. Diese in den steilen Kalkfelsen befindlichen Höhlen sind eine zentrale Kultstätte der malayischen Hindus. Das dort jährlich gefeierte Thaipusam-Fest ist mit über 1 Million Menschen das größte Hindufest außerhalb Indiens. Zum Aufstieg in die Haupthöhle sind 272 steile Stufen zu erklimmen, wobei man ständig von den dort lebenden Makaken auf der Suche nach Essbarem beobachtet und auch schon mal beklaut wird. Neben dem Treppenaufgang steht eine 42,7 m hohe goldenen Statue des hinduistischen Kriegsgottes Lord Murugan. Sowohl am Fuße des Treppenaufgangs als auch in der Haupthöhle befinden sich hinduistische Tempel. In einer weiteren, nach oben offenen Höhle, die über weitere Stufen erreichbar ist, gibt es einen Schrein für Murugan.

10. Dezember 2018

Kuala Lumpur/Malaysia: 1. Tag

Nach einem kurzen Flug und einer halbstündigen Bahnfahrt sind wir gestern in Kuala Lumpur angekommen und haben ein schönes Zimmer im 19. Stockwerk des direkt am zentralen Bahnhof KL Sentral gelegenen Aloft-Hotels bezogen.
Heute haben wir Kuala Lumpur mit der Bahn und zu Fuß erkundet, u.a. haben wir uns die Petronas-Towers mit dem angrenzenden KLCC Park angesehen.
Des Weiteren waren wir in mehreren Shopping-Malls, die fast übertrieben weihnachtlich geschmückt sind. Auch der Bahnhof Sentral sieht sehr weihnachtlich aus und überall erklingen die bekannten Weihnachtslieder. In der Schopping-Mall Berjaya Times Square gibt es sogar einen Vergnügungspark mit einer Achterbahn. Außerdem haben wir wieder einige Moscheen und Tempel, die es nahezu an jeder Ecke gibt, gesehen.
Heute haben wir mal ein Stück der getrockneten Durian-Frucht (Stinkfrucht) gekostet. Unser Fall ist es nicht und den Geschmack wird man stundenlang nicht los. Übrigens ist der Transport der Durian-Frucht in den öffentlichen Verkehrsmitteln genauso verboten wie die Mitnahme ins Hotel; überall findet man entsprechende Verbotsschilder. Der Geruch ist auch wirklich nicht angenehm.
Da wir nicht bereit waren, die teuren Tickets für die Aussichtsplattformen der Petronas-Towers und des Fernsehturms zu bezahlen, haben wir am Abend nach einem Insider-Tipp die Heli Lounge Bar besucht und einen Singapur-Sling getrunken. Diese Bar befindet sich im 34. Stockwerk eines Hochhauses und öffnet am Abend den Zugang zu der darüberliegenden Helikopter-Plattform. Von dieser Plattform hat man auch eine tolle Aussicht auf die Stadt und man muss sich nicht über einsetzenden Regen und schlechte Sicht ärgern, da der Zutritt kostenlos ist.
Da hier gerade Regenzeit (nicht vergleichbar mit Monsun) ist, kommt es meist nachmittags zu Gewittern und Regengüssen. Weil die Temperaturen trotzdem um 30 Grad liegen, ist es entsprechend sehr schwül und wir kommen ganz schön ins Schwitzen.

8. Dezember 2018

Singapur: 5. Tag

Wir waren im Botanischen Garten Singapur und haben uns auch den Orchideengarten angesehen. Wir sind zwar wieder etliche Kilometer bei schwül-heißem Wetter (in Singapur ist gerade Regenzeit; es regnet meist nachmittags ein- oder zweimal für je 10-20 Minuten) gelaufen, gelohnt hat es sich aber allemal. Da heute und morgen der Singapur-Marathon stattfindet, haben wir in der Metro viele Teilnehmer getroffen.
Morgen werden wir nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysias, weiterreisen und dort die nächsten Tage verbringen.